Sa
26
Jun
2010
BGL - 2.Etappe, Dornröschen-Etappe
Der Samstagmorgen startete mit einem Weckruf des Veranstalters: „Es ist jetzt 6.15h und ich wünsche allen einen schönen guten Morgen. Das Frühstück ist in 15 Min angerichtet.“ Ich hatte mein Wecker eigentlich auf kurz vor sieben gestellt, aber das „Ausschlafen“ konnte ich vergessen. Ich blieb dennoch liegen bis mein Wecker klingelte. So kam ich als einer der letzten zum Frühstück, aber es war so viel da, dass selbst ich noch alles bekam, was angeboten wurde. Und ich würde mal sagen, dass für jeden Geschmack etwas dabei gewesen ist. Also ein richtig gutes Frühstücksangebot.
Der zweite Blick richtete sich nach draußen. Es regnete und es war kühl. Welch Unterschied zum Vortag. In der Sporthalle tummelten sich umso mehr Leute und dort traf ich auf zwei Kieler älteren Jahrgangs. Die beiden kommen mittlerweile nur noch zum Anfeuern her und freuten sich, dass nach dem ersten Tag ein Schleswig-Holsteiner in Front lag. Nach kurzem Small-Talk ging es in die Wettkampfvorbereitung. Beim Erwärmen war der Vortag noch leicht zu spüren, doch spätestens am Start war alles verflogen.
Pünktlich zum Start in Niederrodenbach (9.30h) hörte es auch auf zu regnen und es wurde wieder wärmer. Kurz nach dem Start und einem lockereren Beginn als Freitag führte ich dennoch ganz allein. Die anderen hielten so eine Art „Respektabstand“, was ja ganz nett war ;-) Die Dornröschen-Etappe, sollte mit ca. 14 Km die kürzeste sein und das Streckenprofil war durchaus wellig, aber noch in harmlosen Maßen. Für norddeutsche Verhältnisse dennoch hügelig. Und ich lief wieder alleine (aber immerhin mit Radfahrer). Nach flachem Beginn, ging es dann kurz ans Eingemachte. Ein Anstieg auf einer Länge von 600m und ich war erst mal platt. Aber dann ging es freundlicher weiter und alles war wieder gut – bis auf das Wetter, denn es fing wieder an zu regnen. Nach einigem Auf und Ab, wie gesagt alles halb so wild, kam dann noch einmal ein giftiger, weil steiler, Anstieg auf einer Länge von 800m. Ich war immer noch nicht in den Hügeln angekommen. Auch dieser Anstieg fiel mir so schwer. Oben angekommen, konnte durchgeatmet werden. Der höchste Punkt war erreicht und von nun an ging es nur noch bergab. Dachte ich. Zunächst stimmte es auch. Doch als man im nächsten Zielort Hasselroth angekommen war, musste man noch kreuz und quer durch den Ort laufen. Hier war es aber glücklicherweise flach. Nach 48:05 Min überquerte ich die Ziellinie und konnte wieder rund zwei Minuten auf meine Verfolger warten. Anschließend wurde auch in diesem Ort eine Sporthalle bezogen – allerdings nur für die Mittagspause, denn am Nachmittag stand noch eine Etappe an.
In der Pause holte ich mein Auto nach und breitete meine Isomatte in der Turnhalle aus, obwohl es draußen mittlerweile auch ganz nett geworden war. Doch in der Halle konnte ich besser schlafen. Nach dem kurzen Nickerchen stieg ich anschließend wieder in mein Auto und fuhr die paar Kilometer zurück nach Rodenbach. Hier sah ich mir dann noch das 13.30h-Spiel an und füllte meinen Speicher mit leckerer Bruschetta ein wenig auf. Nach Spielende ging es zurück nach Hasselroth, wo um 16.30h die dritte Etappe gestartet wurde
Dennis Mehlfeld

