BGL - 4.Etappe, Frau Holle-Etappe

Nach wieder gutem Frühstück ging es zum Start auf den Gelnhäuser Untermarkt. Die Frau Holle Etappe ist sozusagen die Königsetappe der Veranstaltung. Auf ca. 17 Km geht es nur bergauf und –ab. Auf den ersten 11 Km mehr hoch als runter und den Rest nur noch bergab. Auf diese Etappe freute ich mich im Vorwege schon am meisten. Und dementsprechend motiviert war ich. Start war morgens um 9.00h. Trotzdem war es schon ordentlich warm, denn die Sonne schien. Diesmal war auch ein durchtrainierter Mountainbiker als Führungsradler eingesetzt, sodass ich mir keine Gedanken machen musste. Und nach dem Start ging es sofort los. Gleich um die Kurve und die erste Straße hoch. Hier führte ich bereits wieder und mir ging es super gut, von den Vortagen nix zu spüren. Nach dem ersten „Schock“ ging es noch kurz flach und dann ging es in das Waldgebiet. Nun wurde es hügelig. Erst viel bergan, dann ständiger Wechsel zwischen ganz leichtem Anstieg und ebenso leichtem Gefälle. Die Etappe hatte es in sich, aber sie war auch schön für das Auge. Hin und wieder konnte man auf weitere Erhebungen des (Hessischen) Spessarts blicken und es war einfach nur schön. Wenn auch anstrengend. Kurz vor dem letzten Anstieg zu den „Vier Fichten“ hoch, ging es noch einmal leicht bergab. Hier überholten mich zwei Hobbyradfahrer (keine Sonntagsfahrer, die haben schon ordentlich in die Pedale getreten). Dann ging es in den Anstieg und nach einer Linkskurve konnte man bis zu den „Vier Fichten“ gucken. Es ging noch rund 600m geradeaus bergan. Hier sah ich dann auch wieder die beiden Radfahrer, wie sie sich abmühten. Mein Ziel war klar, beide vor dem höchsten Punkt eingeholt zu haben. Unter großen Anstrengungen schaffte ich das auch und war so froh oben angekommen zu sein, denn ab hier sollte ich belohnt werden – mit 5 Km, die nur bergab gehen sollten. Doch wie es immer so ist, die zwei/drei Gegenanstiege waren nirgendwo im Streckenprofil zu finden, doch es gab sie und der eine war ganz schön fies. Aber ansonsten ging es wirklich nur noch (schnell) bergab und unten im Zielort (Wächtersbach) jubelten mir wieder die Leute, allen voran die Kieler, zu. Mit 59:12 Min bin ich auf dieser schönen, aber nicht ganz einfachen Strecke super zufrieden. Allein für diesen hügeligen Abschnitt lohnt sich die Anreise.

In der Gesamtwertung hatte ich damit meinen Vorsprung auf ca. 9 Min ausgebaut. Ich hatte eben noch einmal Gas gegeben.

 

Anschließend war wieder Erholung angesagt. Diesmal ohne Fußball – und ohne Halle. Allerdings war es draußen so schön, dass ich mich dort lang machte und regenerierte.

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